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Labyrinth


Der Weg der Wissenschaft
im Labyrinth der Kulturen

Sieben zentrale Aufgaben
der Wissenschaftsgeschichte

Von Daniela Wuensch


ISBN 978-3-938016-10-7
12,2 x 19 cm, Softcover, fadengeheftet, mit 2 Duo-Ton-Fotos, 7 Farb-Fotos und 1 sw-Reproduktion im Text, 141 Seiten, 210 g,
Euro 19,95 [D + CH], Euro 20,60 [A], Euro 25,00 [USA und nicht-EU]
Inclusiv Porto und Verpackung.
Am 16.4.2008 erschienen.


Die Rolle der Wissenschaften in den Kulturen der Menschen wird in den gängigen Kulturtheorien zumeist stark unterschätzt. Sie stammen von Philosophen, Soziologen oder Historikern mit meist eher bescheidenen Kenntnissen der Naturwissenschaften. Hier hat eine Wissenschaftsgeschichte der exakten Wissenschaften einzusetzen, die den globalen Blick wagt.

Das ist das Anliegen des neuesten Buches der Göttinger Wissenschaftshistorikerin Daniela Wuensch: Besinnung auf die wichtigsten Fragen über die Rolle der Wissenschaften im Labyrinth der Kulturen der Menschen. Ihre These ist, dass gerade die exakten Wissenschaften der Motor unserer abendländischen Kultur sind und - man mag es begrüßen oder verfluchen - auch noch für lange Zeit bleiben werden.

Viele in den letzten Jahrzehnten heiß diskutierte Fragen von Kulturwissenschaftlern erscheinen so auf einmal als recht marginal, zentrale, dringende Fragen verstellend. Das neueste Buch von Daniela Wuensch soll den Weg zu ihnen öffnen.

 
 

Daniela Wuensch interviewt von Florian Schwinn in der Sendung “Einstürzende Weltbilder - Max Planck, die Wissenschaft und die Folgen” im hr2 “Der Tag” am 22.4.2008.

 
 

„... eine der interessantesten und anregendsten Publikationen der letzten Jahre, deren Lektüre allen Naturwissenschaftlern nachdrücklich empfohlen sei.“

Dr. Manfred Jacobi, Brüssel, in Physik in unserer Zeit, 39, November 2008, S. III

 
 

“In my view one can hardly overestimate Daniela Wuensch’s efforts at putting forward a unified project for the history of science and delegating an integrative role to it for various disciplines. Her very readable presentation of important questions offers enrichment to both experts and lay persons alike. ...
In a lecture held in 1900, the mathematician David Hilbert, so revered by Daniela Wuensch, managed to present 23 basic mathematical problems and thus furnish the next half century with a research program. One can only hope that the book reviewed here will be similary successful.”

Dr. Tobias Jung, Universität Augsburg, in Annalen der Physik 17, November 2008, S. 911-912

This book review in full length

 
 

„Warum sind wir als Kultur- und Wissenschaftsnation ersten Ranges so blind gegenüber der Wissenschaftsgeschichte? Dieser Frage detailiert nachzugehen, hat sich Wuensch im vorliegenden Buch zur Aufgabe gemacht. Wuensch fordert zu Beginn mit Fug und Recht eine neue Kulturtheorie ein, in der auch die exakten Wissenschaften eine ihnen angemessene Rolle spielen.
... Ich halte dieses Buch für einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Wissenschaftsgeschichte und ihrer Probleme in unserer Gesellschaft ... Der Autorin, die bereits anderweitig gezeigt hat, dass sie eine hervorragende Wissenschaftshistorikerin ist, ist für dieses erhellende Buch nur zu danken. Der Verlag hat das Buch in gewohnter Weise liebevoll ausgestattet ...“

Prof. Thomas Sonar, Braunschweig, in Mathematische Semesterberichte 2008, Jg. 55, S. 253-254, lesen Sie die komplette Rezension Prof. Sonars hier

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Daniela Wuensch hat nach dem Studium der Physik im Jahr 2000 in Wissenschaftsgeschichte bei Armin Hermann in Stuttgart über den "Entdecker der 5. Dimension. Theodor Kaluza (1885-1954). Leben und Werk" mit summa cum laude promoviert. Für ihre Doktorarbeit erhielt sie 2001 den Wilhelm-Zimmermann-Preis der Universität Stuttgart. In erheblich erweiterter Form erschien diese Arbeit 2007 bei Termessos: Der Erfinder der 5. Dimension. Theodor Kaluza. Leben und Werk.

Von 2001 bis 2003 war sie verantwortlich für die Herausgabe der physikalischen Vorlesungen David Hilberts im Rahmen der Hilbert-Edition in Göttingen.

Zur Zeit arbeitet sie an ihrer Habilitation und lehrt in Göttingen am Institut für Wissenschaftsgeschichte.

2005 ist im Termessos Verlag ihr aufsehenerregendes Buch über den Hilbert-Einstein Prioritätsstreit erschienen - und schon 2007 konnte eine verbesserte 2. Auflage folgen: Ob Hilbert oder Einstein als erster die Gravitationsgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie entdeckt habe: "zwei wirkliche Kerle."




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